Samstag, 31. Juli 2010
fruits fruits fruits
Ich habe ja bereits erzählt, dass die Uni sich über weite Strecken hier verteilt. Noch ist etwa bestimmt knapp die Hälfte bepflanzt. Aber nicht mit irgendwelchem Grünzeug, nein, das meiste ist richtiges Obstgesträuchs. Weinreben, Apfel-, Granatapfel-, Sauerkirsch- und Feigenbäume. Ein paar Granatapfelbäume hatte ich bereits auf dem Weg zum Unterricht gesehen. Noch sind die Früchte nicht recht reif, aber von mir selbst aus wäre ich auch nie auf die Idee gekommen bei diesen sorgfältig angelegten Pflanzungen einfach zuzugreifen. In Deutschland darf man so etwas ja oft nicht. Herr Chang aus Korea bringt aber jeden Tag ganze Hände voll reifer Feigen in das Institut mit. Ich habe eine der Lehrerinnen gefragt, ob man das einfach so darf, beim Vorbeigehen "Rumzupflücken", da meinte sie schmunzelnd, aber natürlich, dieses Obst sei den Studenten. Das hat mich in Staunen versetzt. Ihr müsst euch das wie im Paradies vorstellen. Überall diese großen schweren Früchte, die von den wohlgepflegten grünen Bäumen herabhängen und man kann einfach zugreifen, soviel man will. Das ist als wär man Eva. Leider werde ich die Reife des meisten Obstes nicht mehr mitbekommen, aber bei den Feigen, da schlage ich bereits zu.
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1 Kommentar:
...da bekomme sogar ich echte Lust auf Früchte. In meinem Kühlschrank sind nur Äpfel - wie langweilig...
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